Aus den Kirchenvorständen


 

Wie geht's der Glocke?

Bericht des Glockenausschusses

Zur Rettung unserer großen historischen Glocke sind während der letzten Monate einige Aktionen erfolgreich gelaufen.

Im September 2005 kamen beim Soltmannmarkt 1004,52 Euro zusammen (Turmbesteigung 197,00 Euro; Kaffee und Kuchen 469,52 Euro ; Glockenverkauf 338,00 Euro).

Glockenstand während des Weihnachtstreffs am 3. Dezember 2005

Beim Weihnachtstreff wurden durch den Verkauf von Glockenkeksen, Tee, Futterglocken und Glockenartikeln Einnahmen in Höhe von 459,25 Euro erzielt.

Glockenstand beim Soltmannmarkt auf dem Georgs-Platz am 11. September 2005

Ein herzliches Dankeschön gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bei den Aktionen mitgemacht haben: den Kuchen- und Keksbäckerinnen, Anne Köster und Regina Ociepka für die Teespenden, Helmut Laue für den Bau des Mini-Glockenturms, Jörg Neelen für die Erstellung des Informationsblattes, Horst Geldmacher und Jörg Neelen für die Fotos, dem Frauentreff für das Basteln der Futterglocken, der Ev. Jugend für Glockenkekse und Auf- und Abbau und Ursula Ehring, die einen Werbestand im Kurmittelhaus organisiert hat. Außerdem danken wir natürlich allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihrem Beitrag einen Spendenstand in Höhe von  5.087,18 Euro zum Ende des Jahres 2005 ermöglicht haben. Zudem sind Anfang des Jahres 2006 über das freiwillige Kirchgeld weitere Spenden eingegangen, die in diesem Betrag noch nicht enthalten sind.

Posaunenchor beim Benefizkonzert in der Martin-Luther-Kirche am 07. Januar 2006

Das Benefizkonzert am 7. Januar 2006, organisiert von Familie Tiecke, erbrachte außerdem einen Betrag in Höhe von 622,60 Euro. Auch hier sei allen Mitwirkenden, wie dem MGV Eintracht, dem Kirchenchor St. Georg, der Singgruppe Salt & PEPPER, dem Posaunenchor Martin-Luther und den Flötengruppen gedankt.

Christiane Bornemann

Seitenanfang


 

Fast geschafft!

Truhenorgel in Auftrag gegeben

Der Kirchenvorstand St. Georg hat in seiner Januarsitzung beschlossen, den Bau einer Truhenorgel für unsere Friedhofskapelle in Auftrag zu geben. Der Orgelbauer Henk Klop aus Garderen/Holland wird das Instrument anfertigen und es uns bis Ende dieses Jahres liefern. So versuchen wir um die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer im nächsten Jahr herumzukommen. Das Instrument mit fünf Registern kostet 29.850,00 Euro inkl. Wir haben jetzt dank Ihrer Spenden und zweier Benefizkonzerte und der Aktion "Orgelwein" 21.749,68 Euro erhalten. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch Spenden und Kollekten die restliche Summe aufbringen werden. In unseren Beständen befinden sich etliche Flaschen Orgelwein, die noch Abnehmer suchen. Wenn Sie ein Geburtstagsgeschenk suchen oder mal eine Flasche Wein zwischendurch trinken möchten, können Sie den Wein bei Frau Dörge im Kirchenbüro erwerben.

Klaus-Daniel Serke

Seitenanfang


 

Das kleine Wunder

Winterkirche/Harmonium

Die Martin-Luther-Gemeinde kann die allgemein anfallenden Kosten durch die Zuweisung der Landeskirche nicht mehr decken. Daher ist Sparen angesagt. "Winterkirche" ist eine Maßnahme, das heißt, Gottesdienst wird in der kalten Jahreszeit im Gemeindesaal gefeiert, um Heizkosten für die Kirche zu sparen.

Es kam die Frage auf, welches Musikinstrument soll den Gottesdienst begleiten? Man erinnerte sich an das alte Harmonium, das bei der Umräumaktion zum 50-jährigen Kirchenjubiläum zutage kam. Es stand wohl mehr als 20 Jahre in einer Art Dornröschenschlaf im Keller. Unser Kirchenkreiskantor, Christoph Pannek, fand, dass das Instrument würdig sei, repariert und restauriert zu werden. Die Gurte für den Blasebalg wurden von unseren Kirchenvorstehern selbst repariert und funktionstüchtig gemacht.

Bei der Einweihung des restaurierten Harmoniums, v.l: B. Weichsel, K. Märländer, L. Schreiber, K. Palczewski, K.-D. Serke, J. Palczewski, H. Volke, Chr. Pannek

Klaus Märländer, Restaurator aus Bad Salzdetfurth (Unterstraße 101), ging mit "Hand und Seele" an das Werk, um aus dem alten Instrument ein schönes restauriertes Harmonium zu machen. Kazimierz Palczewski, Klavierbauer und -stimmer, ebenfalls aus Bad Salzdetfurth, hat die fehlenden Tastenbelege ergänzt, das Spielwerk gereinigt und das Instrument spielfertig gemacht. Die beiden Fachleute stellten ihr Wissen und Können kostenlos unserer Kirchengemeinde zur Verfügung.

Im Gottesdienst am 22. Januar 2006 erklang das Harmonium wieder. Der Kirchenvorstand dankt allen herzlich, die Anteil am diesem kleinen Wunder hatten. Insbesondere danken wir Klaus Märländer und Kazimierz Palczewski.

Horst Volke

Seitenanfang


 

Friedhof

Ein paar wichtige Hinweise

Noch hat der Winter die Natur fest in der Hand, aber in wenigen Wochen, am 20. März, ist Frühlingsanfang.

Die ersten Sonnenstrahlen packen uns nun auch und treiben uns nach draußen, um in unseren Gärten und/oder auf den Gräbern unserer verstorbenen Angehörigen erste Pflegemaßnahmen vorzunehmen.

Hecken und Sträucher müssen zurückgeschnitten, Grabschmuck entfernt und erste Blumen, soweit sie nicht schon im Herbst gesetzt wurden, beim Gärtner erstanden und gepflanzt werden.

Hier nun eine Bitte an alle, die auf unserem Friedhof an der Lamme die Gräber betreuen und pflegen:

Entsorgen und sortieren Sie größere Mengen organischer Pflanzenreste und Grabschmuck gleich in den Containern an der Straße Drei Berge. Die aufgestellten Abfallkörbe sollten kleineren Mengen vorbehalten sein.

Wenn möglich, nehmen Sie mitgebrachtes Plastikmaterial wie Blumentöpfe und Paletten wieder mit nach Hause und entsorgen sie in gelben Säcken. Sie helfen so mit, die Kosten für die Containerentsorgung zu verringern. Am besten lassen Sie sich die Pflanzen schon beim Gärtner austopfen, einzeln in Zeitungspapier gewickelt und in einen Korb gestellt, kann man sie ebenso gut transportieren.

In den letzten Jahren wurden die Container immer wieder genutzt, Reste von Hausmüll (oder gar ganzen Teppichen!) zu entsorgen. Die damit erforderliche Zeit für die Mülltrennung durch Herrn Illemann, unserem Friedhofsdienst, lassen die bereits hohen Kosten noch weiter steigen - was sich letztendlich in den Grundgebühren für die Nutzung unseres Friedhofs niederschlägt.

Die Wasserstellen werden in den ersten frostfreien Tagen abgedichtet. Sie haben dadurch wieder die Möglichkeit, mit abgestandenem Wasser zu gießen.

Friedhofseigene Gießkannen und Geräte stehen Ihnen zur Verfügung, doch sollten diese wieder auf ihren Platz zurückgebracht und nicht hinter einem Grabstein deponiert werden. Bitte beachten Sie, dass der Platz vor der Friedhofskapelle kein allgemeiner Parkplatz ist. Er ist den Bestattungsunternehmern und den Autos gewerblich arbeitenden Firmen (Gärtner, Steinmetze usw.) vorbehalten, sofern keine Beerdigungen stattfinden. Größere Mengen Pflanzgut können Sie mit bereit stehender Schubkarre (links an der Friedhofskapelle) vom Auto zum Grab transportieren.

Eine würdevolle Haltung gegenüber der Ruhe unserer Entschlafenen ist Grundvoraussetzung für den Aufenthalt auf unserem Friedhof. Hier verweise ich auf die Friedhofsordnung, die Sie in Auszügen auf der Tafel am Eingang des Friedhofs oder im Kirchenbüro nachlesen können. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Gisela Scharringhausen

Seitenanfang


html von Björn