Berichte


Besuchsdienstfreizeit

"Graue Haare - buntes Leben"


Alle Teilnehmenden mit einem "bunten Leben"

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2006 unternahmen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Besuchsdienst eine Freizeit in Klein Süntel.

In zwei Bullis führte uns unsere Anreise zunächst nach Hameln. Dort hatten wir Zeit für eine kurze Altstadtbesichtigung, und Herr Neelen zeigte uns versteckte Winkel seiner schönen Heimatstadt.

Nach unserer Ankunft im ev.-luth. Freizeit- und Tagungshaus in Klein Süntel wurde uns der geplante Ablauf durch unsere Diakonin Ilona Wewers vorgestellt.

Sie hatte ein interessantes und abwechslungsreiches Programm unter dem Motto "Graue Haare - buntes Leben, alt werden in unserer Gesellschaft" vorbereitet. In Gesprächen und Übungen beschäftigten wir uns damit, was das Alter so mit sich bringt: an Schwierigem, aber auch an Schönem.

Frau Wewers führte uns locker und gekonnt durch die Tage. Besinnung und Gebet, aber auch viel Spaß und Freude an meditativen Tänzen und abendlichen, kreativen Gesellschaftsspielen standen auf dem Programm. In unserer Mittagspause unternahmen wir gemeinsam eine kleine Wanderung. Wir haben erfahren, dass nur ein Bruchteil unseres Wissens vom Gehirn wieder als Erinnerung in unser Bewusstsein abgerufen werden kann. Je häufiger aber Erinnerungen aktiviert werden, umso leichter sind Gedächtnisinhalte wieder verfügbar. Und so gehörten Trainingsspiele wie die ABC-Listen fast zum täglichen Ritus.

All diese Aktivitäten und Erfahrungen haben uns untereinander näher gebracht. Auch bei unseren Geburtstagsbesuchen werden sie uns sicher hilfreich sein. Es waren für uns alle schöne, harmonische und fröhliche Tage in Klein Süntel, an die wir gerne zurück denken.

Anneliese Kirchner, Ernst Dehmel

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Fünf Brote und zwei Fische


Gespanntes Warten auf den Brotteig

Auch im Juni hat wieder ein Kindergottesdienst in der Martin-Luther-Kirche stattgefunden. Das Thema war diesmal die Speisung der Fünftausend. Jesus ist unterwegs. Viele Menschen folgen ihm und bitten um Hilfe. Am Abend möchten die Jünger die Leute nach Hause schicken, da es nicht genug zu essen für alle gibt. Doch ein kleiner Junge kommt und hat fünf Brote und zwei Fische in einem Korb. Jesus nimmt das Essen und gibt es den Jüngern. Die Fische und das Brot werden an die Menschen verteilt. Als die Jünger die Reste einsammeln, wundern sich alle, denn es bleiben zwölf Körbe über.

Diese Geschichte wurde im Gottesdienst mit den Kindern gelesen und gespielt. Danach konnten die Kinder Brotteig bearbeiten und formen. Die Brote wurden dann gebacken, so dass jedes Kind sein Brot mitnehmen konnte. In der Wartezeit konnten Fisch-Fensterbilder gebastelt werden. Allen hat der Gottesdienst viel Spaß gemacht.

Der nächste Kindergottesdienst findet am 23. September um 17 Uhr statt. Wir möchten gemeinsam mit den Kindern herausfinden, wie oder womit man sehen kann. Und das sind nicht nur die Augen?

Das Kigo-Team freut sich schon auf Euer Kommen.

Annika Loß

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Christival in Bodenburg

Auch bei Regen gut besucht


Das Christival begann mit einem oekumenischen Gottesdienst

Seit einigen Jahren gehört zum Pfingstfest der Besuch des Christivals in Bodenburg am Pfingstmontag. Leider regnete es diesmal, so dass sicher nicht so viele Besucher wie sonst gekommen waren. Aber leer war es trotzdem nicht.

Thema des Gottesdienstes war die Energieversorgung. In zahlreichen Beiträgen von Klein und Groß wurde erläutert, welche Energiequellen es gibt. Zunächst nahm man das ganz wörtlich: Energie aus Strom. Aber es gibt auch Stoffe, die einem Menschen verbrauchte Energie wieder zuführen können. Als Beispiel hatten die Bodenburger dabei Vitamin C gewählt, das in der Lage sein soll, verborgene Kraftreserven zu mobilisieren. Dabei handelte es sich um physische Kräfte, die ersetzt werden sollten. Parallel dazu gibt es auch psychische Erholung, die durch die Beschäftigung mit Gottes Wort erreicht werden kann.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der Martin-Luther-Gemeinde und der Band "Die Muffins" aus Hildesheim. Unter der tatkräftigen Leitung von Frau Tiecke gelang auch die hörenswerte Ausführung eines Kanons, an der alle Besucher beteiligt waren.

Zum Rahmenprogramm gehörten ein hervorragend bestücktes Kuchenbüfett und -für den Freund herzhafter Kost- ein Grillstand. Danach bestand noch die Möglichkeit, den Kinderflohmarkt zu besuchen, zu kickern oder einfach mit Freunden und Bekannten zu klönen.

Dr. Elke Brüsch

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"Offene Kirche", Quiz und Bücherflohmarkt zum Altstadtfest


Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene gingen beim Altstadtfest in unserer St. Georgs-Kirche auf Entdeckungstour und lösten dabei das kniffelige Fotoquiz zum Thema Symbole, das die Jugendmitarbeiter entworfen hatten. Es galt die Krone, die Taube, die Paradiesäpfel und vieles mehr auf den Gemälden und Fenstern zu suchen. Dabei erhielt man auch kurze Informationen zur Bedeutung der Symbole.

"Wo ist nur dieses Dreieck zu finden", fragten sich viele. Und auch das Kreuz auf der Weltkugel, das Zeichen der Evangelischen Jugend, war nicht leicht zu finden. Zum Glück gab es den einen oder anderen Tipp, so dass niemand frustriert aufgeben musste.

Außerdem wussten die Mitarbeitenden der "Offenen Kirche" manch Interessantes über das Kirchengebäude zu erzählen. Erstmalig fand der Bücherflohmarkt während des Altstadtfestes statt. Zusammen mit einigen Erwachsenen hatten die Jugendmitarbeiter die Bücher schon am Freitagabend herantransportiert. Manche Käufer trugen schwer an den Schnäppchen, die sie dabei machen konnten. Jede Menge Krimis, Romane, Sach- und Kinderbücher und vielleicht auch einige antiquarisch wertvolle Bücher waren im Gemeindehaus St. Georg im Angebot.

Besonders am Samstag war der Andrang groß. Der Erlös ist für die Jugendarbeit unserer Gemeinden bestimmt. Damit finanzieren wir unter anderem einen Teil der Sommerradtour, Spiele für den Jugendtreff oder die Vorführlizenzen für die Filmnacht. Ohne diese Einnahmen wären manche Angebote und Aktionen leider nicht durchführbar.

Ein herzliches Dankeschön allen, die bei den Altstadtfestaktionen mitgemacht haben und denen, die durch ihre Bücherspenden den Bücherflohmarkt ermöglicht haben.


Zahlreiche Besucher beim Stöbern während des Bücherflohmarktes im Gemeindehaus St. Georg

Ilona Wewers

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Neue Kirchenvorstände im Amt


Der neue Kirchenvorstand in St. Georg: Eva Tiecke, Christiane Bornemann, Gerd Hamann, Gisela Scharringhausen, Benito Ociepka, Dr. Elke Brüsch und Horst Geldmacher (von links nach rechts), es fehlt: Ursula Janz


Der neue Kirchenvorstand in Martin-Luther: Astrid Stolka, Ellen Dettmer, Brunhilde Weichsel, Horst Volke, Margit Levers, Michaela Kaiser, Annika Loß und Regina Schnieber (von links nach rechts)

Am Sonntag, 25. Juni 2006, wurden die neu gewählten und berufenen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher unserer Gemeinden in ihr Amt eingeführt. Mit jeweils einem Verteter der Jugend und der Senioren begrüßte Pastor Klaus-Daniel Serke die neuen Kirchenvorstände und führte sie mit Gebet und Segen in ihr Amt ein. "Kirche lebt durch dich", war das Motto der Festgottesdienste, mit dem die neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sowie die Gottesdienstbesucher eingeladen wurden, sich mit ihren Fähigkeiten und Gaben in die Gemeindearbeit einzubringen, sie für die Menschen vor Ort zu gestalten und auch bei geringer werdenden Finanzmitteln durch Ideen und Tatkraft lebendig zu erhalten.

Ilona Wewers

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Beauftragungen im Kirchenvorstand

In unseren Kirchengemeinden gibt es viele Arbeitsbereiche. Handlungsfähig sind wir nur dann, wenn nicht alle alles machen - was niemand kann! -, sondern wenn sich Kirchenvorsteher bereit erklären, schwerpunktmäßig bestimmte Aufgabenbereiche zu übernehmen. Sie sind dann für diesen Bereich Ansprechpartner für Gemeindeglieder und Mitarbeiter. Sie begleiten die entsprechenden Mitarleiter, entwickeln mit ihnen Ideen und helfen bei der Umsetzung, damit unsere Gemeindearbeit lebendig und effizient bleibt.

In Ausschüssen arbeiten die beauftragten Kirchenvorsteher selbständig und innovativ und legen den Kirchenvorständen Beschlüsse und Ideen zur Diskussion und Abstimmung vor. Neu ist, dass die gerade gewählten Kirchenvorstände Martin-Luther und St. Georg aufeinander zugegangen sind und sich für gemeinsame Ausschüsse entschie­den haben.

Die Ausschüsse sind wie folgt besetzt:
Verwaltung: Christiane Bornemann, Annika Loß, Dr. Elke Brüsch, Margit Levers, Brunhilde Weichsel, Horst Volke und Pastor Serke.
Finanzen: Brunhilde Weichsel, Christiane Bornemann, Michaela Kaiser.
Bau: Gerd Hamann, Horst Geldmacher.
Kindergarten: Ellen Dettmer, Eva Tiecke, Annika Loß, Gisela Scharringhausen, Pastor Serke.
Friedhof: Gisela Scharringhausen, Michaela Kaiser, Dr. Elke Brüsch.
Diakonie: Astrid Stolka, Ursula Janz, Regina Schnieber.
Musik-Kultur-Jugend-Stadt: Ellen Dettmer, Eva Tiecke, Benito Ociepka.

Zusätzlich können die Kirchenvorstände weitere Gemeindeglieder, die Kompetenzen und Interesse für bestimmte Arbeitsbereiche haben, in die Ausschüsse zur ständigen oder projektgebundenen Mitarbeit berufen. Falls Sie angesprochen und gebeten werden, in einem Ausschuss mitzuarbeiten, freuen wir uns, wenn Sie bereit sind und Zeit haben, Ihre Kompetenz für unsere Kirchengemeinde einzubringen.

Klaus-Daniel Serke

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Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher verabschiedet


Die ausscheidenden Kirchenvorsteher in St. Georg: Rolf Kuberka, Anne Köster und Heinrich Kahrmann


Die ausscheidenden Kirchenvorsteher in Martin-Luther: Heinz Berner, Peter Kern und Günther Schlüter

In den Einführungsgottesdiensten wurden langjährige Kirchenvorsteher verabschiedet: in St. Georg Rolf Kuberka, seit 1994 im Kirchenvorstand, der sich besonders um die Finanzangelegenheiten gekümmert hat; Anne Köster, seit 2000 im Kirchenvorstand, die das Gemeindeleben durch ihren praktischen und kreativen Einsatz. bei Gemeindefesten, Adventsfeiern und im Glockenausschuss bereichert hat, und Heinrich Kahrmann, der als Handwerksmeister die Gebäude im Blick hatte und die Bausachen regelte.

In Martin-Luther wurden verabschiedet: Peter Kern, seit 2000 im Kirchenvorstand, der sich tatkräftig mit dem Bau der Lichterbäume für den Ewigkeitssonntag, dem Bau von Holzkreuzen, Regalen, etc., aber auch mit seinem organisatorischen Talent eingebracht hat; Heinz Berner, seit 1982 im Kirchenvorstand, den seine technische Begabung und seine Erfahrungen als Elektromonteur auszeichneten und der sich u.a. beim ökumenischen Pfingstmontagschristival eingesetzt hat, und Günther Schlüter, seit 1976 im Kirchenvorstand, der mit unermüdlicher Energie und großem persönlichem Einsatz in vielfältigen Bereichen für die Martin-Luther-Kirche tätig war.

Allen ausscheidenden Kirchenvorstehern dankte Pastor Serke für ihre geleistete Arbeit und die Zeit, die sie in unsere Gemeinden investiert haben und überreichte ihnen einen Bronzeengel und eine Dankurkunde von Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann.

Besonders gedachten die Gemeinden in den Gottesdiensten der beiden während ihrer Amtszeit verstorbenen Kirchenvorsteher Bernd Eschke und Ilse-Marie Langer.

Ilona Wewers

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Regionaler Kirchenvorstandstag

Die neuen Kirchenvorstände aus der Region treffen sich zum Kennenlernen


Der erste Wurf

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde geboßelt und über kniffligen Aufgaben gebrütet.

Kirchenvorsteher und deren Familien aus der Kirchenregion Bad Salzdetfurth, zu der die Gemeinden Bodenburg, Östrum, Wehrstedt, Martin-Luther und St. Georg, Heinde, Lechstedt und Listringen gehören, lernten sich beim gemeinsamen Bewältigen der Boßelstrecke kennen.

Jugendmitarbeiter aus Bad Salzdetfurth und Bodenburg hatten entlang der Strecke drei Stationen aufgebaut, bei denen die Teilnehmer Aufgaben zu bewältigen hatten. So mussten z. B. Fotos der Kirchen den Orten zugeordnet, oder die Gemeindegliederzahlen der einzelnen Gemeinden erraten werden.


Welche Kirche gehört zu welchem Ort? An der ersten Station konnten wir noch im Schatten überlegen


Die Gemeindegliederzahlen zu erraten, war ganz schön schwierig. Die Beratungen fanden in der prallen Sonne statt.

Nach der schweißtreibenden Aktion gab es viel Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen auszuruhen und die begonnenen Gespräche zu vertiefen.

Die Organisatoren der Veranstaltung, Pastor Klaus-Daniel Serke, Pastor Henning Forwergk, Pastor Olaf Prigge und Diakonin Ilona Wewers waren mit dem Verlauf der ersten Veranstaltung dieser Art sehr zufrieden.

Jörg Neelen

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Kindergottesdienstmitarbeiterinnen verabschiedet


Gisela Scharringhausen, Andrea Zenker und Tanja Probst bekamen einen Blumenstrauß überreicht.

Im Familiengottesdienst beim Gemeindefest am 2. Juli wurden Gisela Scharringhausen, Andrea Zenker und Tanja Probst (von links) als Kindergottesdienstmitarbeiterinnen verabschiedet. Es war der letzte Gottesdienst, den sie als Kindergottesdienstteam gestaltet haben. Seit 14 Jahren (T. Probst seit etwa drei Jahren) haben sie sich für die Belange der Kinder eingesetzt, im Kindergottesdienst biblische Geschichten erzählt, gebastelt, gesungen und gebetet, Gottesdienste und Gemeindefeste vorbereitet und alljährlich ein Krippenspiel für Heiligabend eingeübt. Sie haben den Kindern Kirche und Glauben nahe gebracht, und dafür sei Ihnen nochmals herzlich gedankt. Vierzehn Jahre aktiv für Kirche, das ist eine lange Zeit. Wir können verstehen, dass man dann eine Tätigkeit beenden, reduzieren oder sich verändern, vielleicht etwas ganz anderes beginnen möchte. Und so wünschen wir den Dreien für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Für die Kinder in St. Georg hoffen wir, dass sich bald ein neues Kindergottesdienstteam findet oder auch Leute, die Lust haben, für Weihnachten ein Krippenspiel einzuüben. Wäre doch schade, wenn es für die Kinder diese Angebote nicht mehr gäbe.

Ilona Wewers

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Konfirmanden besuchen Ausstellung in Hannover


Die Konfirmanden mit dem Team und Diakonin Ilona Wewers vor der Marktkirche in Hannover

Am Freitag, 30. Juni, fuhren wir bei sonnigem Wetter nach Hannover zur Ausstellung "Erzähl? mir was vom Tod". Genau an dem Tag war auch das Fußballspiel Deutschland gegen Argentinien, deshalb war auch viel los in Hannover. Die Ausstellung war interessant. Wir konnten in viele verschiedene Räume gehen, in denen es Unterschiedliches zu tun gab wie z. B. Rätsel lösen, einen Lebenstrank herstellen, einen Film gucken über die Vorstellungen vom Tod in den verschiedenen Weltreligionen und noch vieles mehr. Als die Zeit um war, trafen wir uns im Paradiesgarten, wo wir alles besprachen.

Bevor wir nach Hause fuhren, konnten wir noch ein bißchen shoppen gehen, einige nutzten die Zeit auch, um am Kröpke auf den Monitoren Fußball zu gucken. Der Tag war schön.

Sherina Daft & Melanie Hörske


In der interaktiven Ausstellung "Erzähl mir was vom Tod" gab es viel zu tun: Hier sollte geschätzt werden, wie alt verschiedene Tierarten im Vergleich zu uns Menschen werden.


Im Zug herrschte ausgelassene WM-Stimmung. Per Radio wurde das Fußballspiel verfolgt. Das spannende Elf-Meter-Schießen haben einige dann noch im Wohnzimmer von Pastor Serke geguckt.

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Teeologie mit Linksdrall

Radtour der evangelischen Jugend nach Leer


Nettes Wiedersehen mit Pastor Dietmar Vogt und Sandra Vogt im Luther-Haus in Leer, dem Endpunkt der diesjährigen Jugendmitarbeiterradtour.

Vom 13. bis zum 20. August fuhren acht unerschrockene Mitglieder "und Mitgliederinnen" der Evangelischen Jugend mit dem Rad nach Leer. Mit einigem an Sack und Pack bestiegen wir am Sonntag die Lammetalbahn (wo wir das Zugpersonal doch durch die schiere Menge an Rädern etwas beeindruckten), um uns nach Löhne chauffieren zu lassen. Dort angekommen, ging es dann richtig los: wir navigierten uns durch eine verwirrend besiedelte Gegend und überwanden entschlossen das Wiehengebirge, bis wir unser erstes Etappenziel, Preußisch Oldendorf, erreichten. In einem beeindruckenden Kirchenjugendzentrum fielen wir alsbald müde auf die Isomatten/ Luftmatratzen bzw. in die Schlafsäcke. Nach einer langen Nacht (außer für das Küchenteam, das früh raus musste) fuhren wir, nachmittags leider unter sanften Schauern, weiter nach Lemförde, wo wir im Diakonissenmutterhaus übernachteten, nachdem wir Schwester Heidemarie Löcher in den Bauch über das Leben einer Diakonisse fragen durften. Allgemein waren wir sehr überrascht über die kernige Art der Schwestern ("Ach du scheiße! So viel Gepäck mit dem Rad?!? "). Weiter ging es bei zum Teil heftigem Gegenwind durch eine "abwechslungsreiche" (links 'n Mais, rechts 'n Mais, links 'n Mais, rechts 'n Mais...) Viehzuchtlandschaft voller "lieblicher" Düfte bis nach Quakenbrück. Dabei legten wir einen Zwischenstopp im Naturpark Dümmer, einer Drehscheibe für den internationalen Vogelzugverkehr und allgemeines Vogelparadies, ein.

An dem Flüsschen Hase entlang radelten wir bis nach Meppen. Dort wurden wir in der Gemeinde der Gewinnerin unseres Salzquiz vom Kirchentag aufgenommen. Am Transrapid schwebten wir vorbei bis nach Dörpen, dem Ort mit dem wohl niedlichsten Kirchen-Gemeindehausbau überhaupt. Hier konnten wir im Schwimmbad dann endlich nach langer Zeit wieder den Freuden großer Mengen warmen Wassers und der Dusche frönen. Hier wurden wir dann von Jörg Neelen auch in die "Teeologie", die ostfriesische Kunst, Tee zu trinken, eingeführt. Eine Einführung mit Folgen: Danach gab es keinen Abend ohne exzessiven Teekonsum.. Der Start auf die letzte Etappe nach Leer war grauslich- schon nach wenigen Kilometern waren wir nass bis auf die Knochen, die Fahrräder völlig verdreckt. Zum Glück fand sich eine nette katholische Gemeinde, bei der wir im Trockenen Mittag essen konnten (Danke!!!), bevor wir dann die gigantische Meyer-Werft in Papenburg besichtigten und schließlich (zum Glück im Trockenen) bis nach Leer gelangten. Am Samstag schliefen wir mal aus (bis 9 Uhr...) und gingen dann auf den Fehn in Zweierkajaks paddeln, wobei eine Gruppe extremen Linksdrall hatte, den sie auf ihr Boot schob...

Am Abend dinierten wir im Gemeindehaus mit Pastor Vogt und seiner Frau. Einen schönen Gruß an alle von Familie Vogt, die sich in Leer immer noch sehr wohl fühlt!

Spät gingen wir ins Bett, um früh unsere Heimreise per Zug nach Bad Salzdetfurth anzutreten. Unsere nette Radtour war leider schon wieder zu Ende.

Steffen Ueckert


Ein Platter? Kein Problem! Gemeinsam schaffen wir das.

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html von Björn