Berichte


Kinderkleiderbasar der Krabbelgruppe

Am 4. März fand ein Basar für Kinderkleidung und Spielzeug im Saal der Martin-Luther-Gemeinde statt.

Die vorbereiteten Tische waren schnell besetzt, und so konnte pünktlich die Tür des Gemeindehauses geöffnet werden. Im kleinen Gemeinderaum gab es für alle Besucher eine Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen.

Basar und Cafeteria waren gut besucht und kurz nach 16.00 Uhr gingen alle zufrieden nach Hause.

Annika Loß

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Frauenwohlfühlwochenende

Warum ich zum 6. Mal dabei war:

Wie der Name schon sagt: zum Wohlfühlen und um Pause vom Alltag zu haben.
Es macht immer wieder Spaß, mit netten Frauen, von denen ich einige nur hier treffe, ein Wochenende zu verbringen.

Spielen in geselliger Runde
Frauenwohlfühlwochenende in Klein Stüntel:
Spielen in geselliger Runde

Diese Zeit ist sehr intensiv genutzt mit Erzählen, Spaziergängen, Spielen, Singen, Lachen, Tanzen, tollen neuen Kreativangeboten, Sauna, Morgenein­stimmung und nicht zu vergessen, etwas für den Kopf: diesmal das aufrichtende Thema „Haltung bewahren“. Dazu gehörten u. a. Gesprächsrunden, z. B. zu den Fragen: In welchen Situationen habe ich Haltung bewiesen und was war dabei hilfreich? Und in welchen Situationen habe ich meine Haltung verloren?

Das schon traditionelle „Abhotten“ zu guter Musik hat wieder mal richtig gutgetan.

Das Einzige, was bei mir an diesen Wochen­enden zu kurz kommt, ist der Schlaf; das macht aber gar nichts!
2008 bin ich gerne wieder dabei!

Birgit Dietrich

Eine "Neue" berichtet:

Frauenwohlfühlwochenende - für manche Wörter darf man einfach keine Abkürzungen suchen, so auch bei diesem Wort.

Als ich im Gemeindebrief von diesem Angebot gelesen habe, fragte ich meine Freundin, ob wir mitfahren wollten. Wir meldeten uns also an, für das Frauenwohlfühlwochenende 2007 in Klein Süntel.

Ein bisschen skeptisch waren wir: Wie würden wir als „Neulinge“ in der sich lange kennenden Truppe aufgenommen werden. Da ich seit der Geburt meines ersten Kindes vor vierzehn Jahren nicht mehr ohne Kinder länger verreist war, habe ich mich besonders auf dieses Wochenende gefreut.

Los ging es am Freitag. Das sehr gemütlich eingerichtete Haus lag am Wald, der später noch zu abenteuerlichen Spaziergängen einlud.

Nachdem die Zimmer verteilt und es das erste Abendbrot gegeben hatte, lernten wir uns mit Hilfe bunter Perlen in lockerer Runde kennen und spielten danach „Activity“, bei dem Begriffe wie Wachablösung, Sprengkraft und Gartenzwerge schnell das Kaminzimmer eroberten. Ein Büchertisch zum Stöbern und eine Sauna sorgten für Entspannung. So ging der erste Tag langsam zu Ende.


"Sieht es so gut aus?" Mit gemeinsamen Ideen entstanden tolle Postkartenbilder.

Am nächsten Morgen konnten die Frühaufsteher den neuen Tag mit Tanzen beginnen und haben schon einmal "Haltung bewahrt" für das Thema, das am Vormittag im Mittelpunkt stand. Hier durften wir erfahren, dass „Haltung bewahren“ gar nicht so einfach ist. Unter fachkundiger Anleitung haben wir dann in einzelnen Übungen unsere Körperhaltung geschult.

Nach der Mittagspause trafen wir uns im Wintergarten für den kreativen Teil des Wochenendes. Wir bastelten bunte Steck- oder Hängefiguren und tolle Postkartenbilder.

Ein Highlight des Samstags ist wohl immer das „Abhotten“. (Dieses Wort darf man auch nicht verändern!) Mit (ein bisschen Haltung) wurde bis spät in die Nacht getanzt und gesungen - eben abgehottet.

Die Mahlzeiten wurden mit einem Gebet oder einem Lied eröffnet. Dadurch, dass es keine festen Plätze gab, bildeten sich immer neue Runden und man konnte sich näher kennen lernen.

Was mich persönlich sehr berührt hat, war die Abschlussrunde mit den netten Worten von Ilona Wewers und den herzlichen Umarmungen im großen Kreis.

Am Sonntag Mittag mussten wir uns dann schon wieder auf die Heimreise machen. Leider hatte ein Marder in einem unserer Autos ebenfalls ein Wohlfühlwochenende verbracht. Daher hier mein Bastelvorschlag für das nächste Jahr: Mardergitter für die Autos.

Danke an alle für das tolle Frauenwohlfühlwochenende.

Maike Bleckmann

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Einführung der neuen Jugendmitarbeiter

Einfuehrung der neuen Jugendmitarbeiter

Im Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden wurden die neuen Jugendmitarbeiter in die Evangelische Jugend eingeführt: Sandy Höppner, Patrik Krause und Kira Scholz (v.l.). Eva Wißler (r.) ist seit 1948 Mitglied der Ev. Jugend und bekam eine neue Anstecknadel mit dem „Kreuz auf der Weltkugel“ überreicht, weil ihre von damals verlorengegangen ist.

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Projektag und Vorstellungsgottesdienst

Aus Sicht eines Konfirmanden:

Die Projekttage zur Vorbereitung unseres Vorstellungsgottesdienstes fanden am 17. Februar und am 03.März 07 im Gemeindehaus St.Georg statt. Ich war im März mit dabei. An diesem Projekttag ging es um das Thema „Zeit“.

Wir spielten verschiedene Spiele, die sich mit der Zeit befassten und machten eine Fantasiereise zum Thema „Lebenszeit“. Am Nachmittag sägten wir aus Presspappe Uhren, die anschließend bemalt wurden und darstellen sollten, was wir uns in unserem Leben wünschen. Zusätzlich schrieben wir Texte, die zum besseren Verstehen der Uhren beitragen sollten.

In unserem Vorstellungsgottesdienst am 18. März 2007 stellten einige von uns in der Predigt ihre Uhren der Gemeinde vor. Die restlichen Uhren und Texte konnte man im Altarraum der St. Georgs-Kirche betrachten.

Ich glaube, dass sowohl der Projekttag als auch der Vorstellungsgottesdienst vielen von uns Spaß und Freude bereitet hat.

Marcel Ebeling

Uhren

Viele Gottesdienstbesucher betrachten beim Kirchenkaffee die Uhren der Konfirmanden aus der Nähe.

Unter www.ev-kirchen.badse.de/vorstellung2007 finden sie den Gottesdienstablauf, Uhren und Texte der Konfirmanden.

Aus Sicht einer Jugendmitarbeiterin:

In zwei Mitarbeiterrunden trafen wir Teamer uns, um den Projekttag zum Thema „Zeit“ zu planen.

Dann war es endlich soweit, die beiden Projekttage standen an. Wie üblich traf sich das Team vorher, um noch letzte Dinge zu klären, Tische zurechtzustellen und Kartons mit Material zu schleppen.

Vormittags gab es den Einstieg in das Thema Zeit, bevor dann in Kleingruppen eigene Wochenpläne erarbeitet wurden, um zu sehen, womit jeder Einzelne seine Zeit verbringt. Mit Hilfe einer Traumreise wagten wir mit den Konfis einen Blick in die Zukunft und überlegten, welche Ziele, Wünsche, Hoffnungen wir für unsere Lebenszeit haben.

Soweit verlief der Tag ähnlich wie bei anderen Projekttagen auch. Doch nun ging es daran, Uhren zu basteln. Sie sollten nach den persönlichen Zukunftserwartungen gestaltet werden. Dazu wurde mit Stichsägen unter Aufsicht des Teams gesägt, geschmirgelt und ein Loch für das Uhrwerk gebohrt. Dieser praktische Teil war der Grund, warum wir den Projekttag zweimal durchführen mussten, denn mit 50 Konfis hätte keiner seine Uhr am selben Tag fertigstellen können. Denn trotz Teilung des Kurses kam es zu Warteschlangen vor den Sägetischen.

Sägen

Aussägen der Uhren: Besonders bei welligen oder gezackten Formen braucht man Feingefühl und eine ruhige Hand.

Nach der farbigen Gestaltung mussten die Uhren noch trocknen und wurden lackiert. Abschließend wurden Texte zu den Uhren geschrieben, die als Predigtteile dienen sollten. Das war für manche Konfis ganz schön schwierig. Die meisten haben sich aber richtig Mühe gegeben, und wir vom Team waren sehr beeindruckt von den Ergebnissen.

Im Vorstellungsgottesdienst präsentierten die Konfirmanden ihre Uhren und Texte der Gemeinde.

Abgerundet wurde der Gottesdienst durch den Kirchenkaffee, der diesmal von der Projektgruppe Fairer Handel vorbereitet wurde, und bei dem die Gottesdienstbesucher Kaffee, Tee und Kakao aus Fairem Handel probieren und die einzelnen Uhren aus der Nähe bewundern konnten.

Inga Brüsch

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Die ganz Kleinen bei den ganz Großen

Kinder-Spielkreis zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr

Was für ein Tag! Die Kinder des „Teddy­bären“-Spielkreises waren Mitte März bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzdetfurth eingeladen. Für Niclas (fast 3 Jahre) steht schnell fest: „Ich werde Feuerwehrmann!“

Harald Schulz zeigt den Kindern zunächst seinen Spind. Mariella (fast 3 J.) vergleicht mit dem mitgebrachten Bilderbuch. Stimmt die Ausrüstung tatsächlich mit der von Bilderbuchfeuerwehrmann Felix überein? Aber Harald hat alles, was so ein richtiger Feuerwehrmann braucht. Bjarne und Tom (beide 2 J.) probieren erstmal die Signalleuchte und die Pfeife aus. Der Gürtel mit der Axt scheint auch interessant, lässt sich aber nicht so leicht öffnen. Immerhin können die Jungen schon Fragen stellen: „Was ist das? Was macht man damit?“ Harald erklärt alles mit professioneller Gelassenheit.

Niclas hat inzwischen Haralds Feuerwehrhelm auf dem Kopf. Der wiegt eine ganze Menge, und die besorgte Mama möchte Niclas den schweren Helm gerne wieder vom Kopf nehmen. Aber nichts da! So ein echter Feuerwehrmann trägt auch einen schweren Helm, wenn’s sein muss.

Alle Kinder dürfen jetzt in das Feuerwehrauto einsteigen. Jeder darf mal ans Steuer und auch die Winkerkelle an- und aus­schalten. Dann lädt Harald alle zu einer Spritztour im Löschzug ein. Die Mamas dürfen mitfahren. Nach der ersten Runde um den Block folgt ein „Noch mal! Noch mal!“, und Harald dreht noch eine Runde.

Nach der Spritztour gibt es eine weitere tolle Sache zu tun: Feuerwehrkollege Christian Pietsch hat eine Kübelspritze aufgebaut. Bjarne hat schnell raus, wie das geht. Mama muss pumpen und er zielt gekonnt auf die neugierigen Zuschauer. Gut, dass die meisten Kinder inzwischen Helme tragen, so wird nur der Helm nass. Marius und Christian-Michael spielen derweil mit dem Spielzeuglöschzug mit Fernbedienung und ausfahrbarer Leiter. Und auch hier spritzt das Wasser, während der Löschzug in alle Richtungen gesteuert wird.

Feurwehrauto

Die begeisterten Spielkreiskinder beim Besuch der Feuerwehr

Zum Abschluss wird ein richtiges Feuerwehr-Foto gemacht, natürlich mit den Kindern auf dem Löschzug. Die Kinder bedanken sich mit einem Lied bei der Freiwilligen Feuerwehr, und dann spendieren die Mamas noch ein Eis. Ein toller Tag, den die Kleinen so schnell nicht vergessen werden. Und die Feuerwehrleute sind für sie jetzt die „Allergrößten“.

Dies war (fast) die letzte gemeinsame Aktion, denn der „Teddybären“-Spielkreis wird sich im April - nach dem Ostereiersuchen - auflösen. Die meisten Kinder kommen in den Kindergarten.

Wir Eltern möchten uns hiermit ganz herzlich bei der St. Georgs-Gemeinde bedanken, dass wir Woche für Woche die Räumlichkeiten und Spielsachen im Gemeindehaus nutzen konnten. Der Spielkreis war nicht nur eine Spielmöglichkeit für unsere Kleinen, sondern auch ein sehr netter Treffpunkt für uns Erwachsene.

Vielen Dank!

Tanja Haberer

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Die Kirchennacht

Nach und nach kamen wir am 23. März mit unseren gepackten Taschen, Schlafsäcken und Isomatten in der St. Georgs-Kirche an, um an der Kirchennacht teilzunehmen.

Als erstes haben wir uns vor dem Altar in einen Stuhlkreis gesetzt, wo Ilona Wewers uns den Ablauf der Kirchennacht erklärt und uns die einzelnen Stationen, die die Jugendmitarbeiter vorbereitet hatten, vorgestellt hat.

Bei den Stationen konnte man die Kirche besser kennenlernen und allein oder gemeinsam etwas tun. Wir konnten Kirchenfenster anmalen oder Mandalas mit Steinen und Perlen in den Sand legen.

Mandalalegen

Mit etwas Zeit entstehen beim Mandalalegen schöne, farbige Muster

Es gab auch eine stille Ecke, in der man sich zurücklegen konnte, um in verschiedenen Büchern zu lesen. Eine Station bestand daraus, dass wir die Bilder, die in der Kirche zu sehen sind, genauer betrachten und dann die jeweiligen Symbole zuordnen sollten. Zur Hilfe standen auch Bibelstellen auf dem Zettel, falls wir ein Symbol mal nicht gefunden haben. An einer anderen Station lagen die verschiedensten Musikinstrumente. Wir hatten die Möglichkeit, sie auszuprobieren, den Klängen zu lauschen und herauszufinden, wie lange die einzelnen Töne anhalten. Außerdem war eine Leinwand aufgestellt, auf der wir uns Filme angucken konnten. Wir konnten auch an Margot Lindenbergs Führung teilnehmen, die von der Geschichte der St. Georgs-Kirche handelte. Wir hatten genug Zeit, um uns mit den Stationen zu beschäftigen.

Zwischendurch haben wir im Altarraum Andachten gefeiert. Bei der ersten Andacht haben wir uns ein Teelichtglas genommen. Wir sollten es auf den Platz stellen, der uns in der Kirche am besten gefiel. Bei der zweiten Andacht haben wir dann zusammen Abendbrot gegessen. Um Mitternacht versammelten wir uns erneut zu einer Andacht, bei der wir alle dem Läuten der Kirchenglocke lauschten und in der Stille beteten.

Schlafen

Eine aufregende Nacht in der Kirche

Danach konnten wir uns unsere Schlafplätze suchen. Aber damit war die Nacht noch lange nicht zu Ende, denn es hat sehr lange gedauert, bis endlich alle vom Waschen aus dem Gemeindehaus zurück waren. Bis alle geschlafen haben, hat es dann noch länger gedauert. Es war spannend, in der Kirche zu schlafen und wieder aufzuwachen.

Am Morgen kam Pastor Serke in die Kirche, um uns alle mit einem Orgelspiel zu wecken, was ihm aber nicht gelungen ist, weil wir alle schon sehr früh wach waren.

Zum Schluss haben wir miteinander gefrühstückt. Als dann die Decken und Schlafsäcke wieder eingerollt waren, haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht. Insgesamt hat es allen viel Spaß gemacht.

Sherina Daft & Melanie Hörske

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Der Kiga-Cup

Martin-Luther-Kindergarten war dabei!

Auch in diesem Jahr fand der alljährliche Kiga-Cup in Lamspringe statt. Bei diesem Fußballturnier spielen die verschiedensten Kindergärten um den beliebten Wanderpokal „Teddy“. Das ist ein tolles Erlebnis für die Kinder, die mit viel Enthusiasmus und Freude bei der Sache sind, aber auch die Eltern kommen immer wieder so richtig in Fahrt, wenn ihre Kleinen spielen.

Wir belegten in diesem Jahr den dritten Platz von sieben Gruppen. Zum Schluss bekamen alle Kinder eine schöne Fußballmedaille, auf die alle sehr stolz waren.

Wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder erfolgreich dabeizusein.

Astrid Stolka

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Ostergottesdienst der Grundschule

Am 13. März 2007 fand in der Martin-Luther-Kirche der Ostergottesdienst für die ersten Klassen statt. Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen haben ein Rollenspiel vorgetragen. Sie spielten, was die Jünger nach der Kreuzigung Jesu erlebten und wie die Frauen die Auferstehung Jesu weitersagten.

Anschließend wurde ein großes Holzkreuz von allen Kindern mit Papierblumen geschmückt. Dieses Kreuz steht jetzt in unserer Schule und sieht sehr schön aus. Pastor Serke zeigte uns eine ganz junge Kastanie, die aus einer alten, vertrockneten Kastanie gewachsen ist.

Die Vorbereitung des Gottesdienstes hat uns viel Spaß gemacht, vor allen Dingen das Rollenspiel. Wir würden das gerne noch einmal machen.

Rebecca Niehoff, Lisa Janietz, Klasse 3b

Der Ostergottesdienst der Grundschule am Papenberg wurde von Lehrerin Frau Kiehne unter Mitwirkung von Annika Loß, Emilia Janietz und Martina Niehoff vorbereitet.

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Kindergottesdienst in Martin-Luther

Am Samstag, 13. April, hat wieder ein Kindergottesdienst stattgefunden. Erzählt wurde die Geschichte eines kleinen Samenkorns. Dieses kleine Samenkorn war das Kleinste von allen. Im Herbst wurde es vom Wind davongeweht, zusammen mit vielen anderen. Auf ihrem langen Weg gehen viele Samenkörner verloren. Eines fällt in den Schnee, eines ins Meer, eines verdorrt in der Wüste. Doch am Ende fallen ein paar Körner auf fruchtbaren Boden. Aber auch hier geht nicht alles gut. Nach dem Winter wachsen die Pflanzen heran. Doch eine verkümmert unter Unkraut, und eine wird zertreten. Eine Blüte wird gepflückt, und nur das kleine Samenkorn bleibt übrig. Es wächst heran, wird riesengroß und bekommt eine wunderschöne rote Blüte. Nun können sich alle, Menschen und Tiere, über die wundervolle Blume freuen. Doch dann kommt der Herbst, die Blüte verliert die Blätter, und der Wind weht die Samenkörner davon…

Mit den Kindern wurde gesungen und gebastelt. Die von den Kindern gestalteten Tontöpfchen wurden mit Erde gefüllt, und jedes Kind bekam Samenkörner, aus denen inzwischen, bei guter Pflege, schöne Pflanzen gewachsen sein müssten.

Der Gottesdienst war gut besucht und hat allen viel Spaß gemacht. Der nächste Gottesdienst findet am Samstag, 23. Juni, um 17 Uhr statt.

Das KiGo-Team freut sich auf Euch!

Birgit Rottmann

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Erinnerung an den Glockenausbau

So war es vor 65 Jahren

Wie bereits im Krieg 1914-1918 mussten auch im Zweiten Weltkrieg auf behördliche Anordnung die Glocken abgegeben werden, um sie als Rohstoff für den Krieg zu nutzen.

Von dieser Verfügung betroffen waren u. a. die Glocken unserer St. Georgs-Kirche.

Das volle Barockgeläut war am 29. März 1942 - an unserem Konfirmationstag - das letzte Mal zu hören: ein Geschenk, das mir erst in den kommenden Wochen zum Bewusstsein kam, als die Glocken schwiegen.

Schon in der darauffolgenden Woche wurden die Glocken durch Seilwinden (andere technische Hilfsmittel gab es zu der Zeit noch nicht) durch den Erker auf der südlichen Turmseite herabgelassen und auf großen, von Pferden gezogenen Wagen abtransportiert.

Viele Salzdetfurther waren dabei und haben von der Straße und den Lammebrücken aus das Geschehen verfolgt. Sie mussten mit Tränen in den Augen zusehen, wie die Glocken in eine ungewisse Zukunft rollten.

Nach dem Ende der Kriegshandlungen wurden unsere gekennzeichneten Glocken auf dem Glockenfriedhof in Hamburg aufgefunden. Gott sei gedankt, sie waren nicht eingeschmolzen worden und konnten am Erntedankfest des Jahres 1947 neu eingeweiht werden. Ihr herrliches Geläute erschallte nun wieder durch unser Lammetal, in Freud und Leid.

Elsa Wissel

Glockenausbau

Mit heutigen Maschinen sieht es ganz leicht aus und dauert nicht einmal eine Stunde

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Glockenausbau heute

Am 25. April 2007 war es endlich soweit: Die Glocken wurden abgeholt, aber nur zur Reparatur und nicht für lange Zeit. Schon vor 13.00 Uhr saßen wir auf unseren Stühlen am Lammeufer und warteten auf den Kran.

Endlich traf er ein. Souverän, routiniert und ohne sich von Autofahrern aus der Ruhe bringen zu lassen, sperrten die Arbeiter die Straße und brachten den Kran schräg vor dem Ehrenmal in Stellung. Während der Kranarm ausgefahren wurde, stellten die Fahrer der Transportfirma ihren Laster hinter den Kran auf die Marktstraße. Dann wurde das Wagendach geöffnet, und es konnte beginnen.

Den nächsten kurzen Abschnitt konnte man nur oben miterleben: Die große Glocke wurde angehängt, und schon begann der Kranführer, über Funk von oben instruiert, mit dem Herausheben. Innerhalb weniger Minuten schwebte die Glocke aus dem Kirchendach, wurde höher gehoben, über dem kleinen Weg zwischen Kirche und Wohnhäusern der Marktstraße gedreht und dann langsam heruntergelassen, bis sie zielgerichtet im Transportfahrzeug abgesetzt wurde. Dort stand bereits ein Arbeiter, der die Glocke auf die Palette dirigierte, die Transportseile entfernte, und schon begann der Kran sich zu drehen, um die nächste Glocke zu holen.

Unvermittelt folgten die beiden anderen Glocken, von denen die mittlere während der Baumaßnahmen in der Kirche steht. Die kleine und die große Glocke werden in der Zwischenzeit in Nördlingen generalüberholt.

Während zwei Glocken schnell im Transporter verschwanden, hatten alle Interessierten Zeit, sich die mittlere Glocke genau anzusehen. Sie ist nicht ganz so aufwändig mit Text verziert wie die große Glocke, aber alles Wichtige ist für kommende Generationen darauf festgehalten:

IEHOVA IUVA, SALZ DETFURDT, ANNO M DCC XVII, MENSE OCTO­BRI (Gott hilf, Salzdetfurth, im Jahre 1717, im Monat Oktober)

Und unten am Glockenrand steht die Inschrift, die mir am besten gefallen hat: M(eister) Thomas Ridewege gos mich in Hannover Anno M DCC XVII.

Gleich nach dem Absetzen der letzten Glocke fuhr der Kranwagen weg, aber für uns begann der interessanteste Teil: Die Glocke musste vom Straßenrand weg- und in die Kirche gefahren werden.

Zuerst haben wir sie abgespritzt, und dann haben einige kräftige Männer sie mit dem Hubwagen in die Kirche geschoben, was ziemlich schwierig war.

Jedenfalls ist die mittlere Glocke diejenige, zu der ich jetzt eine persönliche Beziehung habe, weil ich an ihrem Transport unmittelbar beteiligt war, während die anderen Glocken mehr oder weniger an mir vorbeigingen. Immer noch denke ich daran, welche Schwierigkeiten Horst Geldmacher, Wilhelm Lopp und ich beim Anschluss des Hochdruckreinigers hatten und wie widerspenstig ein Hubwagen an einer kleinen Schwelle sein kann.

Dr. Elke Brüsch

Mehr Fotos vom Glockenausbau sind unter www.badse.de/report/turm2007/ zu sehen.
Wir hatten extra einen „Reporter“ oben auf dem Gerüst postiert, um direkt am Ort des Geschehens Aufnahmen zu machen. Bis zur Drucklegung des Gemeindebriefes waren wir noch dabei, eine CD-Rom zu erstellen. Es lohnt sich, in nächster Zeit bei uns nachzufragen, wann diese käuflich zu erwerben sein wird.

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Taufständer aus St.Georgs-Kirche

Die St. Georgs-Kirche besitzt neben dem Taufstein, der im Altarraum steht, einen zweiten wertvollen Taufständer aus Holz. Er lag in Einzelteilen zerlegt unter der Treppe in der Kirche.

Der Kunstreferent unserer Landeskirche, Hasso von Poser, hat den um 1800 entstandenen klassizistischen Taufständer begutachtet. Er hat uns die Renovierung und eine dem Altar angeglichene farbliche Gestaltung vorgeschlagen. Jetzt werden Sie sich sicherlich fragen, wozu brauchen wir einen zweiten Taufstein? Wir können ihn, da er leicht transportierbar ist, nach Wesseln bringen, wenn dort im Gottesdienst eine Taufe stattfindet. In der Kapelle befindet sich nämlich kein Taufstein. Bis jetzt haben wir die Schale aus unserem Taufstein nach Wesseln mitgenommen und damit jongliert. Ein „Reise“-Taufständer gibt uns die Möglichkeit, Taufen auch in Wesseln problemlos zu feiern.

Die Restaurierung durch die Fa. Kummer kostet € 2.558,50. Wir freuen uns, dass die Landeskirche uns mit € 1.500,00 unterstützt. Eine entsprechende Metallschale müssen wir noch anfertigen lassen, damit der Taufständer auch genutzt werden kann. Gleichzeitig möchten wir die Kniebank, die durch Bernd Berdrow mit einem Handlauf versehen wurde, farblich angleichen. Das kostet € 452,20.

Wenn Sie mit Ihrer Spende die Restaurierung von Taufständer und Kniebank unterstützen, freuen wir uns. Sie können Ihre Spende im Kirchenbüro abgegeben oder auf unser Konto beim Kirchenkreis Hildesheimer Land unter dem Stichwort „Taufständer“ überweisen. (Konto s. Adressenliste). Klaus-Daniel Serk

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Bestätigung für die Arbeit im Jugendtreff

Im Februar hatten wir die jugendlichen Besucher unseres Jugendtreffs befragt, was sie von diesem Angebot der Kirchengemeinde halten. Wir wollten wissen, was ihnen gefällt und was sie sich anders oder zusätzlich vorstellen.

Die Ergebnisse sind für uns, die Mitarbeiter im Jugendtreff, Zuspruch und Anregung zugleich: Der Jugendtreff wird von den Jugendlichen aus Bad Salzdetfurth und Umgebung zwischen 14 und 19 Jahren gut angenommen, die meisten kommen regelmäßig (fast) jeden Freitag. Er gefällt ihnen, weil sie hier Freunde treffen können, Spielmöglichkeiten bestehen und auch jemand da ist, mit dem sie ihre Probleme besprechen können. Besonderen Anklang finden die Sofaecke und die Musikanlage. Auf der Wunschliste der Jugendlichen stehen u. a. ein neuer Kicker, frische Farbe an den Wänden und ein PC. Wir werden nun prüfen, was davon umgesetzt werden kann. An künftigen Angeboten wie einem Diskussionsabend zu aktuellen Fragen, dem Zubereiten einfacher Gerichte oder einem Kickerturnier sind viele der Jugendlichen interessiert.

Preisübergabe

Nadine Schwarz (r.) hatte sich an der Fragebogenaktion des Jugendtreffs beteiligt und wurde als Gewinnerin ausgelost. Hartmut Hielscher (l.) überreicht ihr den 2. Preis

Alle, die sich an der Fragebogenaktion beteiligt haben, nahmen dann auch an einer Verlosung teil. Den ersten Preis (Kinogutschein für zwei Personen) gewann Kira Scholz, den zweiten Preis (Gutschein für den Kronprinzgrill) erhielt Nadine Schwarz, und über den dritten Preis (Gutschein für die Eisdiele) kann sich Kevin Thiemann freuen. Als Trostpreise gab es „1x freie Wahl am Kiosk“.

Unser Jugendtreff im Gemeindehaus ist jeden Freitag, außer in den Sommerferien, von 19.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Junge Leute sind herzlich willkommen.

Hartmut Hielscher

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Gemeindehausputz

gemeinsam geht alles besser!

Ein kleines, aber nettes und motiviertes Grüppchen hat sich zum erstmaligen gemeinsamen Gemeindehausputz eingefunden. Es mussten solche ungeliebten Arbeiten erledigt werden, wie gründliches Auswischen aller Schränke, Heizkörper reinigen oder Lampen putzen in schwindelerregender Höhe. Ohne viel zu diskutieren taten sich jeweils zwei Frauen zusammen, die routiniert und gekonnt alles Nötige erledigten. Als Hannerieke Hein-Serke zu Mittag ihre Kartoffelsuppe auftrug, waren wir fast fertig und gönnten uns eine gemütliche Mittagspause. Um 14.00 Uhr waren dann die wichtigsten Dinge gesäubert.

Ich danke allen für ihr Engagement und hoffe auf ein Wiedersehen, wenn nach der Rückkehr der Glocken die Kirche geputzt werden muss.

Dr. Elke Brüsch

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Gartennachrichten

Der Garten in Martin-Luther sieht sehr gut aus: Alle Pflanzen scheinen angewachsen zu sein. Die Frühblüher (Tulpen und Osterglocken) haben schon geblüht. Erstaunlicherweise öffnen sich bereits ein paar Pfingstrosen. Und viele der anderen Stauden sehen aus, als würden sie bereits in diesem Jahr Blüten bilden. Besonders erfreulich finde ich, dass mit einigen Stauden die Samen einjähriger Sommerblumen wie Jungferim-Grünen eingezogen sind, die in Sträußen sehr hübsch aussehen. Wahrscheinlich werden mit dem warmen Wetter weitere einjährige und zweijährige Blumen auflaufen.

Wir haben noch einige Lücken über, die wir teilweise mit Dahlien besetzt haben. Aber sollten Sie in ihrem Privatgarten überschüssige Sommerblumen haben, die zum Schnitt geeignet sind und die Sie spenden könnten, so würden wir die auch noch unterbringen können. Rufen Sie mich einfach an!

Dr. Elke Brüsch

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Die Wege der Daten sind unergründlich...

Aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass in den Geburtstagslisten alle 18jährigen sowie alle 75-, 80-, 85-jährigen und alle älteren Geburtstagsjubilare aufgelistet werden. (Außer denen, die eine Veröffentlichung nicht wünschen.)

Die genannten Gemeindeglieder werden vom Besuchsdienst besucht bzw. die 18jährigen erhalten ein Päckchen. Fällt der Geburtstag auf einen Sonn- oder Feiertag, kommt der Besuchsdienst in der Regel einen Tag später.

Es kommt jedoch manchmal vor, dass jemand im kirchlichen oder kommunalen Da­tenbestand falsch gemeldet ist oder es einen Übertragungsfehler gibt. Verglichen mit der Zahl unserer Gemeindeglieder passiert das zwar äußerst selten, aber manchmal kommt es vor. Und wenn es einen persönlich betrifft, dann ärgert man sich besonders.

Deshalb unsere Bitte: Sollten Sie fest­stellen, dass Sie als Gemeindeglied von Martin-Luther oder St. Georg nicht in der Geburtstagsliste auftauchen, obwohl Sie dort genannt werden müssten, melden Sie sich doch bitte bei uns. Wir können dann klären, woran das liegt und Daten und Eintragungen korrigieren lassen.

Aber auch ohne „Datenprobleme“ geht manchmal etwas schief. Dafür ent­schul­digen wir uns. Es tut uns leid, wenn Sie davon betroffen waren. Aber dort, wo Menschen arbeiten, werden leider auch Fehler gemacht. Wir - die Haupt- und Ehrenamtlichen - sind bemüht, so gewissenhaft wie möglich zu arbeiten, und vergessen niemanden bewusst oder böswillig.

Ilona Wewers

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html von Björn