Berichte aus St. Georg und Martin-Luther, Bad Salzdetfurth
Die Anrede ist "BROTHER", nicht "Dear Mr Genrich", "Dear friends" oder "Dear Eckart", nein, sie lautet "BRUDER". Ich fühle mich ins Herz getroffen, geehrt (?). Nein, das Wort reicht nicht. Ich fühle mich "angenommen", ja, das ist es, was es am besten beschreibt, wenn man denn ein Gefühl je ganz mit einem Wort beschreiben kann. Der Brief ist ein Dank an meine Schule und an unsere beiden Kirchengemeinden St. Georg und Martin Luther fürs Zuhören und Würdigen der Gesänge und Lieder am 16. Juni 2007 und für die Gespräche und die Beköstigung an dem warmen Frühsommerabend. "and don't forget to pass my greetings to your beloved congregation which supported our concert. We really appreciated their support." (Und vergiss nicht, meine Grüße an Deine geschätzte Gemeinde weiter zu geben, die unser Konzert unterstützt hat. Wir wertschätz(t)en wirklich ihre Unterstützung.) Und er "besingt" die Martin-Luther-Linde in der Oberstraße wie ein Wunder für die Südafrikaner der Martin-Luther-Kantorei aus Jane Furse, die sich innerhalb von elf Jahren nun bereits dreimal unter der Lutherlinde auf der Bank versammelt haben, bevor sie zum Singen in die St. Georgs-Kirche einzogen. Einige von Ihnen/uns werden sich an den Samstagabend erinnern, an die Lieder, die Stimmung und an den Witz, mit dem uns der neue schwarze, schlanke Chorleiter in die Inhalte und Aussagen der Lieder eingeführt hat. Und immer wieder blieb er hängen am, nicht nur für Afrikaner schwer auszusprechenden Namen Bad Salz..z..det..fut furth. Keine Peinlichkeit, versöhnliche Ehrlichkeit, gepaart mit Gospelmut. Da ist das Geheimnis vom Anfang des Briefes wieder: das Evangelium (Gospel), die Frohe Botschaft: du, mein Bruder (jetzt mit meinem Namen), grüß sie alle "at home" : Das sind wir alle, die Bruder und Schwester zueinander sagen können, aus der befreienden Hoffnung unseres Glaubens, seien wir nun evangelisch oder katholisch und hoffentlich weiterer einander achtender Bekenntnisse. Der Schreiber des Briefes heißt S. Amasia Seloane, ist Berufsschullehrer in der Nordprovinz und seit vielen Jahren Sänger in der Martin-Luther-Kantorei und fast einen Kopf größer als ich. Vielleicht sehen wir ihn und viele weitere Sänger wieder, unter der Linde und in unserer schönen Kirche, in einer Stimmung, die uns alle erfasst. Eckart Genrich
Im festlichen Gottesdienst am 2. Advent 2007 in der Martin-Luther-Kirche wurde Küsterin Gudrun Düring in den Ruhestand verabschiedet. Gudrun Düring hat seit 1989 Küster- und Pflegearbeiten rund um die Martin-Luther-Kirche und seit 2000 zusätzlich im Bereich der St. Georgs-Gemeinde übernommen. 2003 konnte sie aufgrund einer Erkrankung ihren Dienst nicht mehr fortführen. Ihre Nachfolgerin ist Monika Ossenkopp. Klaus-Daniel Serke
Am 2. Advent 2007 gab es in der Martin-Luther-Gemeinde einen festlichen Gottesdienst. Der Posaunenchor hatte anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums zum Rückbesinnen, Danken, Feiern und Ausblick in die Zukunft eingeladen. Welchen Wert Posaunenchormusik im kirchlichen Leben hat, wurde durch den Besuch des Superintendenten Christian Castel unterstrichen, der die Predigt übernahm und die lange Zeit der musikalischen Begleitung bei vielen Festen und Feiern in Gottesdiensten und auch außerhalb der Kirchenmauern herausstellte. Auch mit wenigen, teilweise noch sehr jungen und in Ausbildung befindlichen Bläserinnen und Bläsern konnte festliche Musik vorgetragen werden - das wurde in diesem Gottesdienst deutlich. In diesem festlichen Rahmen wurde die langjährige Bläserin und Mitbegründerin Bärbel Stehr aus ihrer aktiven Mitarbeit mit herzlichem Dank verabschiedet. Nach dem Gottesdienst war zum Empfang in den Gemeindesaal eingeladen. Dort war neben Gaumenschmaus eine Ausstellung über den Werdegang des Chores, alte und neue Instrumente, Notenmaterial sowie Bilder und Berichte der verschiedenen Einsätze der vergangenen Jahre vorbereitet. Ortsbürgermeister Wolfgang Dettmer gratulierte dem Chor mit netten Worten und einem Geschenk, ebenso, wie Christine Bormann, die Grüße der Kirchengemeinden Bodenburg und Wehrstedt übermittelte. An dieser Stelle sagt der Posaunenchor allen Frauen herzlichen Dank, die diesen Tag mit ausgerichtet haben. Ebenso geht ein herzlicher Dank an den Kirchenvorstand und Pastor Klaus-Daniel Serke, die die Arbeit des Chores stets wohlwollend unterstützt haben. Der Chor wird sich bemühen, die Arbeit zum Lobe Gottes und zur Freude in unseren Gemeinden weiterzuführen. Dazu wünschen wir uns zu der gerade beginnenden neuen Ausbildung noch Kinder ab ca. acht Jahren, aber auch ältere, begeisterungsfähige Leute unserer Gemeinden. Bernd Berdrow
Eine kleine Nachlese
Nachdem der Kirchturm der St. Georgs-Kirche und das Kirchenschiff eingerüstet und die Glocken unterwegs nach Nördlingen waren, ging die Arbeit vor Ort richtig los. Material wurde angeliefert, große Baufahrzeuge bewegten sich im Umkreis der Kirche; es gab alle Tage Neues zu sehen. Hinter dem Vorhang wurde von früh bis spät geklopft, gehämmert, gesägt. Es herrschte ein reges Treiben auf den Gerüstbrettern und am Bau. Immer war etwas los, und ungezählte Blicke von Anwohnern und Passanten wurden auf den Kirchturm gerichtet. Am Morgen das Erste: sind die Bauleute schon da? Am Abend noch schnell ein Blick - ist alles in Ordnung? Die Geräusche auf der Baustelle waren mir so vertraut, sie gehörten einfach dazu. Oft ging mein Blick wie gewohnt hinüber zur Kirchenuhr... - ach, die war ja nicht da! Läutet es denn heute am Sonntag nicht? Ach ja, wir haben ja gar keine Glocken! Wenn am Kirchturm mal nicht gearbeitet wurde, war es schon ungewöhnlich. Irgendwie war man mit den Gedanken immer beim Kirchturm und bei den Glocken, die dann aber am 3. Oktober wieder hier waren. Allmählich kam die Frage auf, ob die Arbeiten zum vorgesehenen Termin fertig werden würden. Was hinter dem Vorhang direkt geschah, wusste nur Pastor Serke, der wohl täglich auf den Kirchturm stieg. Endlich war es soweit, der Vorhang fiel. Und was man noch eine Woche vorher nicht zu glauben vermocht hatte: Der Turm erschien im neuen Gewand; herrlich anzusehen, besonders im Sonnenschein. Diese große Aktion, die nicht jede Generation erlebt, war nun beendet. Ich behaupte, den schönsten Blick auf den Kirchturm hat man von der Salzpfännerstraße aus, in der ich wohne. Der absolute Höhepunkt war dann der wunderbare, sehr eindrucksvolle Einweihungsfestgottesdienst am 16. Dezember, von Herrn Pastor Serke und dem Kirchenchor gestaltet, mit der Segnung des sanierten Kirchturmes und der restaurierten Glocken. Allen an dem Projekt Beteiligten wurde dabei gedankt, bevor es zum Empfang ins Gemeindehaus ging. Es scheint mir noch erwähnenswert, dass die Arbeit ohne jeden Unfall verlief. Elsa Wissel Ergebnisse des Malwettbewerbs
In der Kategorie "Kindergartenkinder" erhielt Philippa Montag (6 Jahre) den 1 Preis, der 2. Preis ging an Louisa Hildebrandt (6 Jahre) und der 3. Preis an Shirin Sdiri (6 Jahre). In der Kategorie "Kinder im Grundschulalter" konnten wir wegen der geringen Beteiligung nur einen 1. Platz vergeben. Das Bild von Dante Homann war nicht nur das Beste in seiner Altersstufe, sondern das beste aller eingereichten Bilder überhaupt. In der Kategorie "Kinder im Unterstufenalter" belegten Eleonora Glesmann (11 Jahre) den ersten Platz, Nils Sobotta (11 Jahre) den 2. Platz und den 3. Platz teilten sich Kimberley Hilgendorf (10 Jahre) und Ivy Hoffmann (11 Jahre). Außerdem erhielt Melanie Probst (13 Jahre) als älteste Teilnehmerin einen verdienten Sonderpreis für ihr Glockenbild. Dr. Elke Brüsch
Viele Bücherkisten haben die Jugendlichen der Evangelischen Jugend beim letzten Bücherflohmarkt geschleppt und etliche Waffeln beim Tag des offenen Denkmals gebacken, um das Geld für einen neuen Kicker für den Jugendtreff zusammenzusparen. Das alte, einfache Modell vom Dachboden des Pfarrhauses war schon einmal bis zur letzten Schraube auseinandergenommen und neu lackiert worden. Aber es hatte nach einigen Jahren und wiederholten Reparaturen jetzt einfach ausgedient. Ein guter stabiler Kicker ist allerdings nicht billig. Glücklicherweise wurden bei einer Hochzeitsfeier und bei einer goldenen Hochzeit großzügige Kollekten für unsere Jugendarbeit gesammelt, und ein Teil davon wurde für die Finanzierung des Kickers genutzt. (Der andere Teil der Kollekten wurde für die Schulung von neuen Mitarbeitenden zur Seite gelegt). Seit Dezember ist er nun da "der Neue"; von den Jugendmitarbeitern eigenhändig aufgebaut, Probe gespielt und für gut befunden! Danke allen, die mit tatkräftigem Einsatz und zweckbestimmten Kollekten diese Anschaffung möglich gemacht haben. Ilona Wewers
Im November wurde Anja Palczewski als Leiterin der Singgruppe "Salt & PEPPER" im Rahmen des letzten Gruppentreffens verabschiedet. Christiane Bornemann und Pastor Klaus-Daniel Serke dankten ihr und der Gruppe im Namen der Kirchenvorstände für die Mitwirkung bei vielen Gemeindeveranstaltungen und für die Gestaltung von Konfirmationsgottesdiensten. "Salt & PEPPER" ist auf Wunsch jüngerer Frauen entstanden, die einfach mal wieder singen wollten. Nur - wer würde die monatlichen Treffen mit dem nötigen musikalischem Knowhow leiten? Anja Palczewski, die als Grundschullehrerin u. a. Musik unterrichtet, übernahm diese Aufgabe gerne und sorgte mit Stimmbildung, Lockerungsübungen und geeigneter Liedauswahl dafür, dass auch ungeübte Sängerinnen stimmsicher wurden. Die Freude am Singen war jedoch die Hauptsache. Und dass bei "Salt & Pepper" der Spaß nicht zu kurz kam, davon konnten wir uns bei der "50er-Jahre-Revue" anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Martin-Luther-Kirche überzeugen. Ilona Wewers
In stimmungsvoller Umgebung wird mit jahres- u. kirchenjahreszeitlichen Themen zu ruhiger, gefühlvoller und auch temperamentvoller Musik mit leichten Schrittfolgen und Gebärden getanzt. Im und durch den Tanz findet man Ruhe und Entspannung, Gelassenheit und Freude, Spaß und neue Kraft. Um mir das alles nicht entgehen zu lassen, verlasse ich meinen Mann für ein paar Stunden und fahre gerne einige Kilometer nach Bad Salzdetfurth. Erwähnen möchte ich noch ein besonderes Ereignis von 2007, das "Tanzen zwischen den Jahren" am 30. Dezember. Fünf wunderbare Stunden mit Tänzen passend zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel, mit Kaffee- und Teepause, Wunschtänzen der Teilnehmenden und ein gemeinsames Abendessen mit mitgebrachten Köstlichkeiten. Das alles bildete einen schönen Jahresabschluss. Und auch 2008 wird wieder getanzt, langsam und flott. Und wie ich glaube, mit Texten, Gedanken und Klängen von denen jede/er etwas für sich persönlich mitnehmen kann. Die Termine finden Sie auf Seite 31 in der Tabelle "Gruppen und Kreise". Marlis Lamonby-Gleber
So haben zwei Jungen aus weit entfernten Ländern ein tolles Weihnachtsfest verbracht. Wir haben mit den Kindern ebenfalls Ketten gebastelt, aus Federn und Perlen, als Erinnerung an ein gelungenes Weihnachten. Annika Loß
Am 07. Dezember 2007 fand die erste Poker-Night des Jugendtreffs statt. Für alle, die es nicht wissen: Das Pokern ist im Allgemeinen ein Glücksspiel um Geld. Da wir allerdings alle unter 18 waren, mussten wir anstatt mit Geld Coins bzw. Chips benutzen. Der große Reiz am Pokern ist es, dass man schnell viele Chips gewinnen, aber auch verlieren kann. Wer als Letzter noch alle Chips besitzt, gewinnt. Es gab Knabbereien, Getränke und als Pastor Serke zur Mitte der Veranstaltung im Las-Vegas-Casino-Outfit erschien, stand guter Laune nichts mehr im Wege. Um Mitternacht verließen dann auch die Letzten die Veranstaltung. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Poker-Night, zu der jedermann herzlich eingeladen ist. Gordon Ritter
Am 3. Februar 2008 wurde Dr. Klaus Grünwaldt (47) in einem festlichen Gottesdienst als neuer Superintendent des Kirchenkreises Alfeld in sein Amt eingeführt. Die Einführung in der St. Nicolai-Kirche nahm Landessuperintendent Eckhard Gorka, Hildesheim, vor. Dr. Klaus Grünwaldt war zuvor als Oberkirchenrat für Theologische Grundsatzfragen im Kirchenamt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Hannover tätig. Grünwaldt studierte Evangelische Theologie in Münster und Göttingen und war nach seinem Vikariat wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent für Altes Testament an den Universitäten Mainz und Bonn. Er hat promoviert und ist habilitiert. 1996 übernahm er bis zu seinem Wechsel zur VELKD im Jahre 2000 eine Stelle als Gemeindepfarrer in Selsingen bei Rotenburg/Wümme. Unser Kirchenkreis Hildesheimer Land bildet seit dem 1. Juni 2007 mit dem Kirchenkreis Alfeld einen Kirchenkreisverband mit zwei Superintendenten. Die Regionen Bad Salzdetfurth und Bockenem werden zukünftig von Superintendent Dr. Grünwaldt betreut. Superintendent Christian Castel in Elze bleibt aber weiterhin der leitende Geistliche beider Kirchenkreise. Im Mai werden wir Dr. Grünwaldt näher kennenlernen und er uns. Dann kommt er in unsere Region zur Visitation. Visitation ist so etwas wie eine Zwischenbilanz, bei der die Arbeit einer Kirchengemeinde in den Blick genommen wird. Jede Kirchengemeinde wird alle sechs Jahren vom Superintendenten visitiert. Neu ist, dass erstmalig die Gemeinden unserer Region zusammen visitiert werden. Wir freuen uns auf den Besuch des neuen Superintendenten. Klaus-Daniel Serke
Klaus-Daniel Serke
Seit einem Jahr werden in unseren Gemeinden die 18-Jährigen mit einem "(Über-)Lebenspäckchen zur Volljährigkeit" bedacht. Die Erfahrungen sind durchweg positiv: Manche der jungen Erwachsenen sind erstaunt und können gar nicht glauben, dass sie ein Päckchen von der Kirche bekommen. Andere warten schon auf ihr Päckchen, weil es sich inzwischen herum gesprochen hat, dass zum 18. Geburtstag jemand von der Kirche kommt. Bei allen ist die Freude groß. Und oft werden den Besuchsdienstmitarbeitenden, die die Päckchen überbringen, Grüße mit auf den Weg gegeben. Beim Einkaufen werden wir von den Eltern oder Großeltern angesprochen und ein paarmal hat uns auch schon ein "Dankeschön-Anruf" der jungen Erwachsenen erreicht. Es freut uns, dass die Päckchen so gut ankommen. Aber die vielen Päckchen müssen natürlich auch gepackt werden. Und so trafen sich im Ende November 15 Personen, die schnippelten, kleine Kärtchen an die Gegenstände banden, Sprüche schrieben, und die Päckchen packten. Es war ein wuseliges Durcheinander, bis am Ende alles in den Päckchen war und diese, nach Monaten und Tagen geordnet, in den Besuchsdienstschrank wanderten. Vielen Dank allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die ihre Zeit investiert haben, damit in diesem Jahr 45 Päckchen überbracht werden können. Ilona Wewers
Die Kirchenvorstände von St. Georg und Martin Luther haben sich von Freitag, 11. Januar, bis Samstag, 12. Januar 2008, zu einer Klausurtagung im Hildesheimer Michaeliskloster getroffen. Bei dieser Tagung ging es unter anderem auch darum, wie die Zusammenarbeit beider Kirchengemeinden intensiviert werden kann. So werden in Zukunft die meisten Kirchenvorstandssitzungen gemeinsam stattfinden. Christiane Bornemann
1. Der KaffeebeschlussUnsere beiden Kirchenvorstände haben durch einen offiziellen Beschluss festgelegt, dass von jetzt an bei allen Veranstaltungen, zu denen unsere Gemeinden einladen, nur noch Kaffee und Tee mit dem Transfair-Siegel ausgeschenkt wird. Dieses geht auf eine Initiative von "Brot für die Welt" zurück. Hier werden Kirchengemeinden gebeten, sich selbst durch einen Beschluss auf "Fairen Kaffee" festzulegen nach dem Motto: "Gerecht genießen - unsere Gemeinden trinken fair". "Brot für die Welt" möchte mit dieser Aktion bis zum Jahresende 2008 erreichen, dass mindestens 1000 Gemeinden sich durch einen Beschluss festlegen.Wir können als Kirchengemeinden nicht den "FairKauf" unterstützen und propagieren und selbst nicht fairgehandelten anderen Kaffee verwenden. Dann hätten wir ein schwerwiegendes Problem mit unserer Glaubwürdigkeit. Bisher haben wir aus Kostengründen auf den teureren "Fair-Kaffee" verzichtet. Doch auch dieser Kaffee ist im Grunde gar nicht so teuer; er ist viel ergiebiger, und außerdem schmeckt er sehr viel besser. Wir unterstützen also die Aktion von "Brot für die Welt" und empfehlen nicht nur unseren Gemeindemitgliedern fair gehandelten Kaffee, sondern wollen selbst mit gutem Beispiel vorangehen. In den Küchen unserer Gemeindehäuser sind Dosen aufgestellt, die die Aufschrift tragen: "Spenden, die dieses Anliegen unterstützen, sind gern gesehen." Christiane Bornemann
Dr. Elke Brüsch
Dieses Läuten erinnert an die Gebetszeiten, die aus den klösterlichen Stundengebeten erwachsen sind. Es sagt uns: Gib deinem Tag eine geistliche Ordnungsstruktur. Die ist heilsam für deine Lebenszeit. Der Morgen als Tagesbeginn wird gesegnet durch ein Gebet, das unter dem Läuten gesprochen wird. Die Morgenlieder unseres Gesangbuch greifen dies auf: "Hilf, dass ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen mag und für meine Seele sorgen" (EG 445, 4). Darauf kommt es an. Am Mittag, auf der Höhe des Tages, mitten im Trubel halte inne und schaue auf Gott, den Höchsten, der dein Tun und Lassen segnet und dich zu Tisch bittet. Der Abend, das Ruhen von der Arbeit, das ist die Zeit, den Tag mit einem Vaterunser zurückzulegen in Gottes Hände, alles das Schöne aber auch das Schwere. Wer das Angebot der Glocken so zu nutzen versteht, der lebt nicht in den Tag hinein, sondern lebt gesegnet aus der Kraft des Herrn. Die Sonn- und Festtage werden eingeläutet mit allen drei Glocken am Vortag um 18.00 Uhr. Das Vorläuten für den Gottesdienst an Sonn- und Festtagen wird näher herangerückt an den Gottesdienstbeginn. Es läutet dann zukünftig fünf Minuten mit allen drei Glocken um 9.00 Uhr - eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn - als Erinnerung für alle, die zum Gottesdienst gehen möchten. Direkt vor Gottesdienstbeginn läuten dann die Glocken zehn Minuten. Dr. Elke Brüsch / Klaus-Daniel Serke
Alles ist fertig: Viele Bad Salzdetfurther werden sich am 22. Januar über das Geläut gewundert haben: Erst die eine Glocke, dann die andere Glocke, dann alle zusammen und das Ganze noch ein paarmal hintereinander. Der Grund war die Abnahme der Glocken. Der Glockensachverständige Dipl. Phys. Andreas Philipp nahm die reparierten Glocken genau unter die Lupe und war mit dem Ergebnis zufrieden. Zumindest an diesem Tag funktionierte das Geläut einwandfrei. Jörg Neelen
Dank des Einsatzes von Bernd Berdrow können wir endlich Ordnung schaffen im Kopierraum. Er hat dieses Regal mit vielen Einlegeböden angefertigt und angebracht, so dass wir das Papier jetzt gut und griffbereit lagern können. Das erleichtert uns die Arbeit sehr. Vielen Dank! Ilona Wewers
Seit 1993 gibt es jetzt den Gemeindebrief, zunächst den St. Georgs-Boten, seit Mai 2001 das Kirchenfenster für die Gemeinden St. Georg und Martin-Luther. 15 Jahre: Das sind 60 Ausgaben, mehr als 1200 Seiten gefüllt mit Berichten, Ankündigungen und Eindrücken aus einem lebendigen Gemeindeleben. Im Jahr 2000 kamen mit einem Bericht über die Festwoche "300 Jahre St. Georg" auch die Bilder in das Blatt, zunächst noch zögerlich, inzwischen gibt es kaum noch einen Bericht ohne Bild. Seit März 1999 sorgt die Internet Arbeitsgemeinschaft der Ev. Jugend für eine Internetausgabe des Gemeindebriefs. Auch die Mitarbeit hat sich geändert: War es am Anfang Pastor Dietmar Vogt, der sich hauptsächlich um das Kirchenblatt kümmerte, gibt es inzwischen einen Redaktionskreis. Gucken Sie doch mal in das Impressum auf Seite 26. Jörg Neelen
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